Mareile Onodera

 

 

 

Durch die Verwendung von Eitempera und unzähligen Ölfarbenlasuren, erfahren Mareile Onoderas Bilder lange Monate einer Verwandlung, bis sie in ihrer Vielfarbigkeit fertig sind. Fantasie- und geheimnisvoll wirkt ihre Malerei auf den Betrachter. Reales und Irreales gehen ineinander über und führen den Betrachter auf eine Reise hinein in die Welt dieser Bilder. Diese ist voll Idealismus und Farbenfreude und wird verständlich, wenn man das bewegte Leben dieser Künstlerin kennen lernt. Als Deutsche geboren in Straßburg/Elsass, reiste sie nach Beendigung des Studiums der Architektur in München nach Japan. Sie lebte dort 28 Jahre, mit Stationen in Österreich, Thailand und Syrien. Die Reise ging weiter nach Wladiwostok, Ostsibirien, bis hin zu den kleinen Dörfern der Urvölker in der Taiga. Dort lebte sie 8 Jahre. Gemalt hatte sie ihr eigenes Erleben schon immer, aber 1971 lernte sie bei Prof. Ernst Fuchs die Malkunst der Flamen des 15. Jahrhunderts und studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst, in der Meisterklasse für Malerei bei Prof. Wolfgang Hutter. Dieses Studium schloss sie 1982 mit dem Magister für Malerei ab. An der Silpakorn University of Fine Arts, in Bangkok, studierte sie traditionelle, buddhistische Wandmalerei die in ihrer vielfältigen Ornamentik einzigartig ist. Die Liebe zum Ornament führte sie zum japanischen Tatoo "Irezumi", dem Pointilismus auf der menschlichen Haut. Die Nanais am Amur in Ostsibirien lehrten der Künstlerin die verschlungenen Spiralen formen schamanischer Lebensbäume. Galerien in Deutschland, Österreich, Japan, Thailand, Amerika und Russland zeigten ihre Bilder und machten Mareile Onodera international bekannt.